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Johann Wolfgang von Goethe


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Johann Wolfgang von Goethe

Biografie

Kindheit und Jugend

Johann Wolfgang von Goethe Johann Wolfgang von Goethe wurde am 28.08.1749 in Frankfurt am Main geboren. Goethes Vater war Johann Caspar Goethe (1710–1782), ein Sohn eines wohlhabenden Modeschneiders. Der Vater selbst war von Beruf Jurist. Er musste allerdings diesem Beruf nicht nachgehen, da er sehr reich war und von den Gewinnen aus seinem Vermögen sehr gut leben konnte. Er galt als streng und war sehr gebildet. Hinsichtlich der Ausbildung des eigenen Nachwuchses hatte er enorm große Ansprüche. Deshalb unterrichtete der Vater den jungen Johann Wolfgang von Goethe nach 1758 (bis zu diesem Zeitpunkt besuchte der junge Goethe zunächst Ab 1752 für drei Jahre die Frankfurter Spielschule) zu Hause selber. Unterstützt wurde der Vater zudem von einem Privatlehrer, der ebenfalls Johann Wolfgang von Goethe unterrichtete. Goethes Mutter war Catharina Elisabeth Goethe, geb. Textor (1731–1808). Sie kam aus einer wohlhabenden Juristenfamilie.

Insgesamt hatte Johann Wolfgang von Goethe fünf Geschwister. Die Eltern mussten hinsichtlich ihrer sechs Kinder einige Schicksalsschläge hinnehmen. Vier von ihnen verstarben schon im Kindesalter. Einzig seine Schwester Cornelia blieb den Eltern neben Goethe über das Kindesalter hinaus erhalten. Cornelia, die mit Johann Wolfgang von Goethe ein sehr enges Geschwisterverhältnis hatte, erreichte zumindest ein Alter von 26 Jahren, starb aber damit ebenfalls noch sehr jung.

Der junge Goethe wuchs in einer christlich geprägten lutherisch-protestantischen Familie auf. Der Glaube spielte innerhalb dieser eine wichtige Rolle. Schon früh begann man in der Familie mit der Bibellektüre.

In der Zeit von Goethes Kindheit und Jugend fand zudem der Siebenjährige Krieg (1756-1763) statt. Zu dieser Zeit war seine Heimatstadt Frankfurt von französischen Soldaten besetzt. Ein sehr bedeutender Offizier wohnte in zu dieser Zeit in seinem Elternhaus.

Johann Wolfgang von Goethe bekamm in Sachen schulischer Ausbildung von seinem Vater und dem Privatlehrer wohl so etwas wie das Rundum-Sorglos-Paket. Auf seinem Stundenplan waren neben insgesamt fünf Fremdsprachen (Englisch, Französisch, Italienisch, Latein und Griechisch) zudem auch Reiten, Fechten, Cello spielen und Tanzen. Zudem gesellten sich noch die üblichen natur- und geisteswissenschaftlichen Fächer hinzu. Im Hause von Goethe befand sich zudem eine Bibliothek mit run 2000 Büchern.

Man kann daher sagen, dass Johann Wolfgang von Goethe in seiner Kindheit gefördert und gefordert wurde. Seine exzellente Ausbildung war ein wichtiger Grundstein für sein späteres Lebenswerk. Schon in der Kindheit zeigte sich sein literarisches Talent. So hatte er großen Spaß daran, Freunden selbst erfundende Theaterstücke aufzuführen.


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